Lokale Akzeptanz stärken

13.07.2021

FA Wind gibt erste Handlungsempfehlungen für informelle Maßnahmen heraus.

Gute Kommunikation, eine frühe Öffentlichkeitsbeteiligung und effektive Wertschöpfungskonzepte sind für die lokale Akzeptanz von Windprojekten von entscheidender Bedeutung. Konkrete Vorschläge, wie formelle Verfahren dahingehend angepasst werden können, liegen vor, genauso wie für notwendige Änderungen des gesetzlichen Rahmens. Diskutiert wird beispielsweise, wie das öffentliche Interesse am Ausbau der Windenergie stärker Gewicht finden kann. Die gesetzliche Grundlage für eine bessere finanzielle Teilhabe der Kommunen wurde im EEG 2021 bereits geschaffen.

Um eine effektive und akzeptierte Umsetzung der Energiewende zu ermöglichen, sind neben gesetzlichen Maßnahmen auch unterstützende, also nicht-regulatorische Instrumente grundlegend. Sie füllen institutionelle Lücken und können  Handlungsbedarfe aufzeigen. 

Die FA Wind hat ergänzend zu den Diskussionen über regulatorische Handlungsbedarfe weiche, den gesetzlichen Rahmen ergänzende Instrumente aufgegriffen, konzeptionell weiterentwickelt und in Form von Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Die einzelnen Instrumente werden jeweils in einem Steckbrief skizziert. Zielgruppen sind insbesondere öffentliche Akteure auf Ebene des Bundes, der Länder und der Kommunen. Die Handlungsempfehlungen wurden aus real existierenden Instrumenten abgeleitet, mit verschiedenen Praxisakteuren reflektiert und entsprechend überarbeitet.

Den Anfang bilden vier Ausgaben der Handlungsempfehlungen, weitere werden folgen.

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