Erste Auktionsüberzeichnung seit einem Jahr

18.01.2021

Der Gebotstermin am 1. Dezember 2020 wurde deutlich von Wettbewerb geprägt.

Die letzte Auktion des Jahres 2020 war, als einzige in den vergangenen 12 Monaten, überzeichnet: Für das ausgeschriebene Volumen von 367 MW wurden 96 Gebote für 657 MW Windenergieleistung aus elf Bundesländern offeriert. Letztlich bezuschlagt werden konnten 58 Gebote (399 MW), verteilt auf sieben Bundesländer. Das Meiste davon ging nach Schleswig-Holstein (154 MW), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (89 MW) und Brandenburg (85 MW). In die Südregion wurde lediglich ein Zuschlag für eine Anlage vergeben. Ebenfalls nur einen Zuschlag für eine Windturbine erhielt eine Bürgerenergiegesellschaft. Die Obergrenze im Netzausbaugebiet, die das letzte Mal als Zuschlagsrestriktion galt, wurde um 60 Prozent überboten. Dorthin konnte die Bundesnetzagentur 52 Anlagen mit 197 MW Leistung eine Vergütungszusage erteilen.

Von den in den letzten vier Jahren insgesamt bezuschlagten zweieinhalbtausend Windturbinen waren Mitte Januar 770 Anlagen mit 2.600 MW Leistung in Betrieb.

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