Erste Auktion 2021 deutlich unterzeichnet

12.05.2021

Weniger als die Hälfte der am 1. Februar 2021 auktionierten Leistungsmenge konnte an Gebote vergeben werden.

In der ersten Ausschreibungsrunde des Jahres 2021 wurden 1.500 MW Windenergieleistung auktioniert – das bis dahin größte Volumen eines Gebotstermins. Entsprechend blieb auch ein erheblicher Teil der Auktionsmenge ungenutzt; da die Genehmigungslage nach wie vor nicht ausreicht, um derartige Volumina vollumfänglich bedienen zu können. Eingereicht wurden 91 Gebote für 719 Megawatt Leistung. Erstmals seit eineinhalb Jahren gab es keine Gebote von Bürgerenergiegesellschaften.

Einen Zuschlag erhielten 89 Gebote für 153 Windenergieanlagen mit 691 MW Leistung in elf Bundesländern; das meiste davon nach Schleswig-Holstein, gefolgt von Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. In die Südregion gingen lediglich acht Prozent der Zuschläge. Erstmals wurden auch zwei Zusatzgeboten, für mehr realisierte Leistung in laufenden Anlagen, eine Vergütungszusage erteilt. 

Die schwache Nachfrage am 1. Februar war einer der Gründe, weswegen die Bundesnetzagentur das Gebotsvolumen der darauffolgenden Auktion kürzen musste (sog. endogene Mengensteuerung).

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