Energiewendeminister Habeck präsentierte Drehfunkfeuer-Gutachten

06.06.2014

Laut einem von der Technischen Universität Berlin vorgelegten Radarverträglichkeitsgutachten entsprechen derzeit verwendete Prognoseverfahren nicht der Realität.

Kernaussage der "Flugsicherheitsanalyse der Wechselwirkungen von Windenergieanlagen und Funknavigationshilfen DVOR/VOR der Deutschen Flugsicherung GmbH“ in der Fassung vom 01.06.2014, wie sie Robert Habeck am vergangenen Mittwoch im Kieler Wissenschaftszentrum vorstellte, ist, dass das von der Deutschen Flugsicherung (DFS) bislang angewandte Verfahren zur Fehlerprognose der UKW-Drehfunkfeuer ungeeignet ist. Es wird als zu stark vereinfachend kritisiert. Darüber hinaus wurde das Verfahren nie validiert. Ein geeignetes Prognoseverfahren ist bisher nicht bekannt. Die Entwicklung eines solchen wird als zeitaufwändig eingeschätzt. Auch konnte keine von Windkraftanlagen außerhalb eines 3-Kilometer-Schutzradiusses ausgehende Störwirkung auf die UKW-Drehfunkfeuer nachgewiesen werden.

Lesen Sie hier die ausführliche Veranstaltungsdokumentation vom 4. Juni 2014.

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