Ausgleich und Ersatz bei WEA-Vorhaben

14.07.2021

Auf einer neuen Website werden gut gelungene Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgestellt.

Gemäß Bundesnatur­schutzgesetz müssen unvermeidbare Eingriffe in Natur und Landschaft durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschafts­pflege vom Verursacher immer ausgeglichen (Ausgleichs­maßnahmen) oder in sonstiger Weise kompensiert werden (Ersatz­maßnahmen). Da mit der Errichtung und dem Betrieb von Wind­energie­anlagen auch immer Eingriffe in Natur und Landschaft einhergehen − betroffen sind in der Regel Landschafts­bild und Boden sowie der Naturhaushalt – muss ein entsprechender Ausgleich oder Ersatz erfolgen.

In einer neuen Good Practice-Sammlung werden gut gelungene A&E-Maßnahmen vorgestellt, die im Rahmen von Windenergievorhaben umgesetzt wurden. Mit der Zusammenstellung soll sichtbar gemacht werden, wie A&E-Maßnahmen für Mensch, Natur und Landschaft dauerhaft eine positive Wirkung entfalten können. In den 18 Beispielen wurden die Eingriffe der Windenergie entweder in unmittelbarer Nähe zum Vorhabenstandort oder eingebettet in ein vorhabenübergreifendes Kompensationsprojekt ausgeglichen oder ersetzt. Die Maßnahmen sind zum einen thematisch geclustert. Gleichzeitig wird ein Fokus auf weitere positive Auswirkungen und Mehrwerte gelegt, die sich im Zuge der Maßnahmenumsetzung ergeben haben − wie bspw. soziale, umweltpädagogische oder akzeptanzfördernde Aspekte. Ebenso wird das Thema „Kommunikation“ in den Blickpunkt gerückt, um aufzuzeigen, wie eine positive Berichterstattung und Information zu A&E-Maßnahmen gelingen kann.

Weitere Informationen:

Service-Rubrik

Windenergierelevante Informationen aus den Bundesländern